Wohnzimmertisch aus Esche
In meinem Studium war ein Tisch schnell gebaut: zwei Böcke und ein altes Türblatt. Als Architekt frage ich mich heute, ob sich diese einfache Konstruktion auch gestalterisch hochwertig umsetzen lässt. Diese Tischkonstruktion, die für mich etwas Japanisches ausstrahlt, ist im Grunde eingesteckt und gleichzeitig statisch intelligent gelöst.
Die Füße werden durch die Tischplatte geschoben und von einer Leiste unter dem Tisch zurückgehalten, die auch an der Oberfläche sichtbar ist. Die leicht schräg aufgestellten Beine mit den zusätzlich sichtbaren, aussteifenden, Seilen sorgen dafür, dass jede Belastung den Tisch noch stabiler werden lässt.
Konkav-Konvex
In meinem Studium in Düsseldorf erinnere ich mich noch gerne an meinen Professor Schwalbenhofer, der uns den Unterschied zwischen konkav und konvex auf humorvolle Weise beibrachte. Sein Ausspruch: „Der Bauch wächst, das ist konvex.“ 30 Jahre später entstanden diese beiden Tische als Hommage an ihn. Sie lassen sich nahtlos aneinanderfügen, doch jeder einzelne Tisch kann mit seinem Zwilling unterschiedliche Zwischenräume schaffen, die mit passenden Schalen geschlossen werden können. Die Nutzung dieser Schalen bleibt der Kreativität des Nutzers überlassen.
Tree-collektion
Auf der Suche nach neuen Ideen für Möbel tausche ich mich gerne mit Architektenkollegen aus. Eine besondere Herausforderung sehe ich darin, ein Möbelstück zu entwerfen, ohne den Nutzer persönlich zu kennen. Bei einem solchen Gespräch entstand die Idee, den Baum als Nutzer zu wählen.
Daraus entwickelte sich dieser Entwurf: Ein “Ast”, der in eine Fuge greift und sich unter Spannung in eine Tasche oder die Tischplatte verhakt. Die Füsse sind aus Eschenholz gedacht, ähnlich wie bei einem Hammerstil oder einem Bogen, da dieses Holz für seine Elastizität bekannt ist. Diese Gestaltung ermöglicht eine Zweiteilung der Tischplatte, sodass in der Mitte verschiedene Materialien eingesetzt werden können.
Students never sleep
Meine Kollektion student never sleep besteht aus Steckmöbeln, die platzsparend transportiert werden, aber auch teilweise eine Doppelnutzung haben. Das Bett ist zum Beispiel gleichzeitig Schreibtisch. Hier ein Esstisch aus Multiplex der vor Ort gesteckt wird. Die Tischplatte wird von unten verschraubt. Wie auch bei anderen Tischen erhöht sich die Stabilität des Tisches durch Belastung von oben.
Das Duell
Jede Form transportiert ein Gefühl – das wird bei diesem Möbelstück besonders deutlich. Es erinnert mich an einen Cowboy, der mir selbstbewusst gegenübersteht und mich zu einem wortlosen Duell herausfordert. Die Form spricht für sich und hat etwas Spielerisches, fast als ob das Möbel Sie ebenfalls zum Aufräumen herausfordern würde.
Die Konstruktion folgt einer stabilen Brückenarchitektur und ist darauf ausgelegt, mühelos den Anforderungen moderner Arbeits- und Wohnräume standzuhalten. Und obwohl Ordner heutzutage fast schon nostalgisch wirken, bietet dieses Möbel großzügigen Raum für wichtige Dokumente und abgeschlossene Projekte – alles mit einem Hauch von Charme und einer ordentlichen Prise Charakter.
Mal eben nachschauen
Das Arbeiten hat sich verändert. Besonders in der Freizeit und im häuslichen Kontext ist ein herkömmlicher Schreibtisch oft überflüssig geworden. Es braucht nur eine Möglichkeit, um an einem Laptop schnell etwas nachzuschauen. Dieser Möbelentwurf greift das Thema des fehlenden Untergestells auf und integriert es in die Gestaltung.
Ich empfehle eine Montage in einer Höhe von 1,10 m. Zunächst werden die beiden tragenden Elemente an der Wand befestigt. Anschließend wird der Schubkasten als drittes Element eingeschoben, gefolgt von der Tischplatte, die auf die linke runde Tragleiste aufgesetzt und in die rechte Tragseite arretiert wird. So entsteht eine markante, blaue Fuge zwischen Tischplatte und Schubkasten.
Bunte Diener
Gestalte ich Möbel, so steht am Anfang immer eine Idee. Der Architekt versucht dann, diese Idee entweder weiter zu verfeinern oder das Möbelstück in seiner Erscheinung noch klassischer zu gestalten. Diese Beistelltische stammen aus meiner Kollektion Swiss Edition und sind ein Paradebeispiel für minimalistisches Design. Sie basieren auf den geometrischen Grundformen Quadrat und Kreis und zeichnen sich durch ein Kreuz in der Fußkonstruktion aus – eine Form, die für jeden Grafiker als die stärkste gilt.
Beistelltisch Grey
Was in den 1920er- und 1940er-Jahren poliertes Chromrohr für das Möbeldesign bedeutete, ist für mich heute schwarzer, matter Flachstahl. Mein Entwurf eines Beistelltisches interpretiert den ikonischen Glastisch von Eileen Gray auf moderne Weise neu. Während das Original durch elegante Rundungen und Chrom besticht, zeichnet sich mein Design durch eine klare, technische Ästhetik aus. Der Tisch wirkt bewusst technolitisch und hinterlässt die Gestaltung der klassischen Moderne hinter sich, um in die Gegenwart zu treten.
Unter Tisch mit Zwischenraum
Die Idee von diesem Tisch war, einen leichten, aber doch stabilen Tisch herzustellen. Er ist in 5 mm pulverbeschichteten Aluminium gedacht, würde mal zweifarbig ausgeliefert und beherbergt in seiner Mitte eine kleine Ablagefläche. Es findet ein Spiel von Quadrat und Kreis statt. Die doppelte Führung des Bleches im unteren Bereich der Füße führt zu einer Erhöhung der Statik.
Wendetisch Holz
Präsentiere ich meine Entwürfe bei Möbelproduzenten, so fragen Sie schon mal nach einer Zweit Nutzung. Dieser Beistelltisch hat eine Zweit Nutzung. Madrid ihn um und dann ist seine Gestaltung komplett anders.
Wendetisch Alu
Hier ein weiteres Wendemöbel, circa ein Jahr später als der erste Entwurf. Hier gibt es sogar eine Dreifachnutzung! Man kann ein dreieckiges Kissen einsetzen, dann ist es ein Hocker! Man kann es als Beistelltisch nehmen oder als Ablage für Bücher etc.
Beistell auf einem Bein
Diese Beistelltische möchten nicht als dienende Möbel wahrgenommen werden; sie sind vielmehr Skulpturen. Sie spielen mit den geometrischen Formen des Dreiecks und des Kreises und vermitteln gleichzeitig eine dynamische Bewegung, die den gesteckten Rahmen verlässt.
Aus dem Vollen
Dieses Tischuntergestell aus dunklem Marmor verändert seine Form vom Kreis zum Quadrat mit abgerundeten Ecken. Aufgesteckt wird eine Tischplatte. Diese Carrara Marmorplatte ist auf der Unterseite mit einer Stahlplatte ausgesteift.
Stahl und Marmor
Stahl und Marmor sind immer eine gute Kombination. Auch Holz und Marmor sieht man oft, aber das finde ich nicht perfekt. In diesem Fall mit den klassischen Farben Schwarz und Weiß für die verschiedenen Untergestelle.
Stahl und Marmor
Dieser minimalistisch gestaltete Beistelltisch verbindet auf stilvolle Weise die klassischen Materialien Marmor und Stahl. Die runde Marmorplatte verleiht dem Tisch einen edlen und zeitlosen Look, während das geometrisch gestaltete Stahluntergestell für Stabilität und einen modernen Akzent sorgt. Das robuste Stahlgestell ist pulverbeschichtet und passt perfekt in ein zeitgenössisches Wohnambiente. Ideal als Ablagefläche neben Sofas, in Lounge-Bereichen oder als Design-Highlight in Wohnräumen, fügt sich dieser Tisch harmonisch in unterschiedlichste Interieurs ein. Durch seine hochwertige Verarbeitung und das clevere Design ist er nicht nur praktisch, sondern auch ein ästhetisches Statement..