Trinety
Manche Formen lassen sich nicht drechseln. Der 3D- Druck bietet neue Möglichkeiten des Konstruierens.
Einzigartiges Design, inspiriert von Bewegung
Symbolik der Zahl 3 – Einheit und Harmonie
3D-gedruckt ohne Stützstrukturen → weniger Abfall
Leicht (nur 200 g ohne Mahlwerk)
Hergestellt aus recyceltem PLA oder PETG aus Deutschland
Farben nicht wählbar – abhängig vom Recyclingmaterial
Jede Mühle ist ein Unikat mit individuellem Druckergebnis
Produktion benötigt nur ca. 30–50 Cent Strom
Hochwertiges Keramikmahlwerk aus Europa
Druckzeit: ca. 4,5 Stunden
Das Einhorn unter den Pfeffermühlen
Kurt & Kurti
Manche Formen faszinieren mich so sehr, dass ich sie in zwei Größen umsetze. Diese beiden Pfeffermühlen sind speziell für den 3D-Druck gedacht. Ihre Formensprache ist einzigartig: In der Mitte aufgeschnitten und leicht verschoben, entsteht eine griffige Oberfläche – und mit ihr eine ganz eigene Ausstrahlung.
Ben
Besonders spannend ist bei diesem Entwurf die leicht schräge Ausrichtung der Mühle. Sie sorgt dafür, dass die Mühle im Raum niemals neutral wirkt. Ihre Lage gewinnt an Bedeutung, als wäre sie nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern ein kleines skulpturales Objekt. Diese Ausrichtung regt dazu an, sich mit ihrer Position auseinanderzusetzen und sie bewusst zu platzieren.
Im Zusammenspiel von Pfeffermühle und Salzmühle entsteht ein zusätzliches, fast poetisches Moment: Bewegen sie sich aufeinander zu oder voneinander weg? Diese subtile Dynamik lässt sich als Spiegelbild menschlicher Beziehungen lesen — ein Dialog von Nähe und Distanz, von Gemeinsamkeit und Individualität.
Kreisel
Diese Mühle hebt sich in ihrer Gestaltung ab. Sie erinnert an einen Kreisel, der leicht in Schieflage geraten ist. Doch gibt man ihr einen kräftigen Dreh, richtet sie sich für einen Moment auf – bevor sie wieder in ihre verspielte Balance zurückfindet. Ein kleiner Tanz aus Bewegung und Ruhe, der sie zu einem besonderen Objekt auf dem Tisch macht.
Grace
Hier präsentiere ich einen sehr klassischen Entwurf einer Pfeffermühle – jedoch mit einem zeitgemäßen Twist. Anders als traditionelle Modelle, die auf der Drehbank gedrechselt werden, entsteht diese Pfeffermühle durch präzisen 3-D Druck.
Ihr tropfenförmiger Grundriss verleiht ihr eine sanfte, organische Anmutung, während der leicht gerundete Kopf für eine dynamische Silhouette sorgt. Das Design wirkt modern, bleibt dabei jedoch zurückhaltend und elegant. Eine Pfeffermühle, die sowohl in minimalistischen als auch in klassischen Küchen und auf dem Esstisch ihren Platz findet.
Maria
Pfeffermühle – Ein Spiel mit Figur, Dimension und Material
Dieser Entwurf einer Pfeffermühle treibt das Thema der menschlichen Figur auf die Spitze. Die Form erinnert an eine abstrahierte Silhouette, die zwischen Zwei- und Dreidimensionalität oszilliert. Der Entwurf spielt bewusst mit dem Kontrast aus natürlichem Holz und farbigen Flächen, wodurch eine spannende Balance zwischen organischer Wärme und grafischer Prägnanz entsteht. Eine skulpturale Alltagsform, die Funktion und Design auf besondere Weise verbindet.
MIC
Unter all den harmonischen Formen meiner Mühlenentwürfe gibt es eine, die besonders viel Aufmerksamkeit erhält. Sie bleibt im Gedächtnis – vielleicht berührt sie etwas in uns, das über den Sinn für Schönheit hinausgeht. Es ist eine Pfeffermühle, die man beschützen möchte, ein kleines Wesen mit Charakter. Vielleicht erinnert sie an eine Maus oder eine kleine Eule, die vorsichtig aus ihrem Nest blickt.
Kross
Dieser Entwurf folgt dem Thema der Fuge und des Kreuzes. Ich stelle mir die Mühle aus Holz vor, mit einem Deckel, in den ein Silberkreuz eingesetzt ist. Eine befreundete Goldschmiedin sollte das Kreuz anfertigen, doch sie lehnte ab – anscheinend ist es für Goldschmiede eine besondere Herausforderung, ein Kreuz zu löten. Schade! Doch die Idee bleibt, und vielleicht findet sich ein neuer Weg, sie zu verwirklichen.
Racket
Form folgt… Irritation?
Manchmal ist ein Design zu perfekt, um unschuldig zu bleiben. Diese Pfeffermühle ist formal schlüssig, klar in ihrer Gestaltung, fast ikonisch. Und doch ruft sie Assoziationen hervor, die weit über den Esstisch hinausgehen.
Vielleicht ist genau das ihr Problem – oder ihr Reiz. Ein Objekt, das so sehr in seiner eigenen Form ruht, dass es vergisst, wie Menschen nun mal ticken. Ein Design, das Fragen aufwirft, wo eigentlich nur Pfeffer gemahlen werden sollte. Da die Racet keine gerade Ablagefläche hat muss sie entweder in den Ständer oder bekommt eine Halskrause.
Pfeffermühle #1
Ist ein Architekt mit dem Entwurf von Accessoires und Möbeln betraut, so agiert er funktional fixiert. Er weiß aus seiner Ausbildung, dass zum Beispiel die Fassade ein Gesicht ist und dass eine gute Form von Menschen erst angenommen wird, wenn er sich in ihr wiederfindet. Dieser Entwurf einer Pfeffermühle nimmt sich diesem Thema an. Es fällt leicht, die kleinen Diener auf dem Tisch zu akzeptieren. In ihrer Gestaltung sind sie zurückhaltend und leben eher von Proportionen zwischen Raum und Materialkontrast.
Garderobe Klick
Dieser Entwurf einer Garderobe basiert auf der Idee des Tree Designs, einem Konzept, das ich bereits für Tische und ein Bett verwendet habe. Hier also die Umsetzung als Garderobe. In die elastischen Äste können Flächen eingeklebt werden, die gleichzeitig Platz für Haken und Ablageflächen bieten – ideal für Mäntel, Taschen und Hüte. Der Entwurf erinnert an eine Skulptur, die sich organisch nach oben windet und dabei Eleganz und Funktionalität vereint. Verwendet wird Eschenholz aufgrund seiner Elastizität, was dem Design zusätzliche Flexibilität und Leichtigkeit verleiht.
Perspektivwechsel
Heute habe ich mit meiner Tochter darüber diskutiert, was einen Möbelklassiker ausmacht. Oft wird behauptet, ein Klassiker sei ein Möbelstück, das erst nach dem zehnten Jahr erfolgreicher Vermarktung diesen Status verdient.
Das Konzept ‚weniger ist mehr‘ halte ich zu diesem Thema für relevant. Es sind zeitlose Formen, eine konsistente Materialstärke und die Auswahl weniger, aber hochwertiger Materialien, die ein Möbelstück zu einem echten Klassiker machen.
Mein Entwurf, der Sessel ‚Perspektivwechsel‘, ist ein Beispiel dafür. Er lässt sich sowohl als bequemer Fernsehsessel als auch als Relax-Sessel nutzen. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem Möbelstück, das den wechselnden Bedürfnissen des Alltags gerecht wird.
Sessel Michelin
Dieser Sessel entstand aus der Suche nach einer neuartigen Formensprache für Sitzmöbel. Im Entwurfsprozess habe ich ihn immer weiter reduziert, sodass nur noch zwei klassische Schalen und ein Verbindungsclip übrig blieben, der gleichzeitig als Armlehne dient. Die beiden gepolsterten Reifen verleihen diesem Sessel seinen Namen "Michelin".
Durch die minimalistische Gestaltung und den innovativen Einsatz der Materialien bietet der Michelin-Sessel eine höchst moderne Ästhetik. Ein perfektes Beispiel dafür, mit wie wenig Formen sich gestalten lässt.
Wendetisch
Vielseitige Möbel mit Dreifachnutzung
Diese innovative Möbelkollektion zeigt einmal mehr die kreative Vielseitigkeit in der Gestaltung von multifunktionalen Möbelstücken. Das hier vorgestellte Modell vereint in sich eine Dreifachnutzung und hebt die Möglichkeiten eines klassischen Sitzmöbels auf ein neues Niveau. Besonders hervorzuheben ist der Barhocker, der sich durch Drehen in einen praktischen Tisch verwandeln lässt. Die klare Formensprache und die robusten Materialien machen diese Möbelstücke sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich ideal und sorgen für flexible Einsatzmöglichkeiten – ob als Sitzgelegenheit, Abstelltisch oder Hocker.
Multifunktionsmöbel mit Aussicht
Manche Möbel machen einfach Spaß! Hier haben wir eine gelungene Fusion aus Leiter, Hochsitz und Regal – ein echtes Allround-Talent. Mit ein bisschen Kreativität wird durch das Verlegen von Böden auf den Trittstufen im Handumdrehen ein praktisches Regal daraus. Aber Moment mal, könnte das nicht auch der Rückzugsort sein, den sich so viele meiner Kunden bei der Grundrissgestaltung wünschen?
Der Blick von oben verändert auf jeden Fall die Perspektive – ob auf den Raum oder vielleicht sogar auf das eigene Leben. Fast wie ein Hochsitz für den Alltag, der dir erlaubt, über den Dingen zu stehen. Und wer weiß, vielleicht gewinnst du von hier aus auch ganz neue Einsichten – egal, ob du nach den Sternen greifst oder nur nach dem nächsten Buch im Regal!
Unkonventioneller Barhocker
Dieser Barhocker fasziniert mich auf eine Weise, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Vielleicht liegt es daran, dass seine Form sich völlig von anderen Hockern in seiner Kategorie abhebt. Gefertigt aus robustem Multiplex, bietet er nicht nur Stabilität, sondern auch eine praktische Möglichkeit, den Fuß bequem abzustellen. Das Design lässt sich sowohl mit als auch ohne Armlehnen umsetzen, wobei mir die Variante mit Armlehne besonders gefällt. Die aufgesetzte Armlehne greift die schrägen Linien des Hockers auf und vereint sie zu einem harmonischen Gesamtbild.
Möbel kommt von mobil
Dieser flexible Arbeitsplatz ist wirklich mobil. Der Stuhl lässt sich zusammenklappen, und nehme ich das Oberteil ab, kann ich auch die Leiter zusammenklappen. So entsteht schnell Platz für eine neue Einrichtung.
Aber warum sollte man das tun? Ich persönlich empfinde dieses Ensemble als höchst passend für diesen Raum. Es fügt sich harmonisch ein und bringt eine eigene, unverwechselbare Atmosphäre mit sich. Hier sieht man keine Möbel, die man in einem großen Möbelhaus kaufen kann – jedes Detail strahlt Individualität und Funktionalität aus..
Immer an der Wand lang
Ein großer Möbelwagen hält vor dem Haus. Fahrer und Beifahrer springen heraus, öffnen die Rampe und heben ein flaches, in Pappe gewickeltes Paket von der Ladefläche. Schnell verschwinden sie im Treppenhaus, während der Beobachter draußen neugierig zurückbleibt. Was wurde da wohl geliefert? Für einen Fernseher ist das Paket zu groß, und die Antwort bleibt ein Rätsel.
Neugierde entsteht, vielleicht genug, um mit dem Nachbarn, den man sonst nur grüßt, ins Gespräch zu kommen. Doch auch diese Nachfrage führt zu keiner klaren Erkenntnis. Es bleibt ein Geheimnis, das sich nur durch das Anschauen des Möbelstücks im Original lüften lässt. Vorlagen oder Beschreibungen gibt es nur wenige – der Entwurf selbst spricht erst, wenn er im Raum steht.
Dielen Möbel
Bei diesen Dielenmöbeln habe ich bewusst einen völlig neuen Ansatz verfolgt. Sie bieten nicht nur eine Sitzgelegenheit, sondern auch eine besonders prominente Ablage für den Flip-Schlüssel (in Orange hervorgehoben). Zudem gibt es eine Tafel für Notizen, Schubkästen für zusätzlichen Stauraum und eine praktische Klappe. Das Besondere an diesem Entwurf ist der Sockel, der auf innovative Weise integriert wurde und dem Möbelstück eine völlig neue, unverwechselbare Basis verleiht. So vereinen diese Dielenmöbel Funktionalität mit einem frischen, modernen Designansatz.
Dynamische Sitzskulptur Baggerschaufel
Diese einzigartige Sitzgelegenheit kombiniert skulpturale Ästhetik mit praktischer Funktionalität. Der Sessel lässt sich schwenken und bietet durch seine innovative Konstruktion eine ganz neue Form des Sitzens. Der Entwurf erinnert an eine Baggerschaufel. In seiner Ausgangsposition ruht die Skulptur in einer harmonischen Mittelposition. Sobald man die Flächen zu sich hinzieht, erwacht die Skulptur zum Leben und verwandelt sich in eine komfortable Sitzmöglichkeit. Ein perfektes Zusammenspiel von Design und Bewegung, das nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Interagieren einlädt.
Formvarianten zum Sitzen
Varianten zu einem Thema: Diese Entwürfe zeigen, dass Gestalten doch immer noch spielen ist.
Kleine Helfer im Alltag
Als Gestalter und Architekt habe ich Freude daran, die großen Themen der Gestaltung zu erforschen – sei es bei Tischen, Regalen, Sesseln oder in der Architektur selbst. Doch auch die kleinen, alltäglichen Helfer verdienen besondere Aufmerksamkeit. Bei der Gestaltung wollte ich eine klassische Form aufgreifen, um etwas Neues und Funktionales zu schaffen.
In diesem Fall habe ich mich für die Kugel entschieden: Ich schnitt sie auf, verschob die Teile leicht und arrangierte sie als Knopf zur Aufhängung von Kleidung. Das Ergebnis ist ein einfacher, doch ästhetischer Haken, der Funktionalität mit einer klaren, zeitlosen Form verbindet.
Hocker für Zeitschriften
Gestalterisch spielt dieser Hocker mit Chaos und Ordnung. Die Tragstruktur dieses Sitzmöbels besteht aus 10 mm starken Buchenstäben. Im oberen Bereich, direkt unter dem Sitzkissen, werden die Stäbe durch einen farbigen Wollfilz gehalten, der sich zu einer Schlaufe formt. Diese Schlaufe bietet nicht nur Platz für aktuelle Bücher und Zeitschriften.
Die Buchenstäbe sind im Abstand von 10 cm angeordnet, was es ermöglicht, gerollte Zeitschriften oder Magazine zwischen ihnen zu verstauen. Diese offene Struktur gibt den Blick auf die gelagerten Zeitschriften frei, sodass die gewünschte Ausgabe leicht zu identifizieren ist. Befüllt verbessert as Möbel die Akustik im Raum.