Ein Besuch in Paris

Inspiriert von den Teppichen von Sonnhild Kestler, habe ich mich gefragt: Wie würde ich Teppiche entwerfen, wenn es noch keine Designs gäbe? Diese Frage brachte mich zurück zu meinen Anfängen als Student.

Damals war ich fasziniert vom gebundenen Zeichnen – von Isometrie, Perspektive und besonders vom Schattenwurf. Ich wagte die schwierigsten Schattenkonstruktionen, so komplex, dass sogar mein Professor manchmal zweifelte, ob der Schatten korrekt war.

Diese Leidenschaft hat mich lange begleitet. Später, in Berlin, gab ich 17 Jahre lang mein Wissen über Schatten und Konstruktion an meine Schüler weiter. Grundlagen, die helfen, den Raum zu verstehen und neu zu gestalten.

Nun hat mich die Inspiration durch Sonnhild Kestlers Entwürfe zu den Schattenteppichen geführt. Früher setzten wir solche Zeichnungen mit Bleistift und Aquarell um – ein Traum. Mit meinen Teppichentwürfen möchte ich diesen Zauber in die heutige Zeit tragen, die Kunst des Schattens und die Poesie des Raumes in die Wohnwelt holen – als stille Begleiter und flächige Kunstwerke zugleich.

Schatten des Eiffelturms als Teppich

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Ordnung und Chaos

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Besuch bei Designer Carpets