Erweiterung Universum


Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Universums in Bremen


2005 wurde das Architekturbüro Christoph Missall von der Firma Petri und Tiemann beauftragt eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die sich mit der Erweiterung des Universums auf dem unbebauten Grundstück gegenüber der bisherigen Attraktion in Bremen befindet. Im Gegensatz zum Bauwerk des Unversums sollte der Neubau auf der anderen Straßenseite den Besuchern große Freiflächen bieten. Unser raumbildender und kleinteiliger Architekturvorschlag, den ich zusammen mit Carola Missall entwickelte, unterscheidet sich von der Großform des vorhandenen Gebäudes.

 

 



Das Entwurfskonzept

Das Universum hat sich in den letzten fünf Jahren als Science Center einen Namen gemacht und diesen auch behauptet. Während das große glänzende Gebäude weiterhin die Hauptattraktion bildet, wurde in der vorliegenden Machbarkeitsstudie die Eignung des benachbarten Grundstückes für eine Erweiterung des bestehenden Universums geprüft. Das knapp 9000 qm große Grundstück bietet sich an, einen spannenden und natürlichen Background für outdoor Exponate zu schaffen, die den Besuchern besonders bei schönem Wetter eine neue Art des Erlebens während des Universumbesuches bietet. Der konzeptionell miterfasste und in besonderer Art gestaltete Außenbereich (Erlebnis Paverlängern, das empfundene Zeitgefühl der Wartezeit jedoch verkürzen. Das Element Wasser spielt hierbei eine entscheidende, beide Ausstellungsbereiche verbindende Rolle. Die Erweiterung des Universums ergänzt das vorhandene Solitär äußerlich und inhaltlich ohne in Konkurrenz zu treten. Neben einem variabel gehaltenen Raum für temporäre Sonderausstellungen (Sonderschaupavillon) wird hier auch der erhöhte Bedarf nach einer weiteren Eventfläche wahlweise auch nutzbar alsrckleiner „Hörsaal" für Schulklassen o.ä., größeren Werkstätten, Lagerflächen und Büroräumen gedeckt.

Die Erweiterung des Universums erhält ein Cafe mit eigener Küche, die ggf. auch das Universum mitversorgen kann. Die großen Außenterrassen in zwei Geschossebenen bieten die Möglichkeit im Freien zu sitzen und sind auch ohne Lösen einer Eintrittskarte zugänglich. Die nördlichen Gebäudeteile mit den Funktionseinehmen die vorhandenen städtebaulichen Achsen auf; der Sonderschaupavillon und das Cafe sind genau wie der Universumsbau leicht zu diesen Achsen versetzt. Die Baukörper sind einfach und Ihrer Funktion entsprechend klar gegliedert. Dadurch bieten sie dem Besucher eine gute Orientierung. Foyer als Verteiler und Cafe mit Shop als öffentlicher Bereich sind konsequent verglast und somit einsichtig, während die Ausstellungs- undund introvertiert gehalten sind. Die Gebäudeteile passen sich den topographischen Gegebenheiten des Grundstückes an und fügen sich harmonisch in die Landschaftsgestaltung ein.
multifunktionalen Bereiche geschlossennheiten Werkstätten, Lager und Büro ours) wird die Gesamtaufenthaltsdauer des Universumbesuchers voraussichtlich


Fotos: Jens Schubert

 

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