Berliner Dach



Erfahrung führt zu Reichtum?

Die Auftraggeberin dieses Dachausbaus hat sich ihr Leben lang mit Aus-und Umbauten verschiedenster Art beschäftigt. Sie konnte somit einen großen Reichtum an Erfahrung mit in das Projekt einbringen.
Auf Grund ihres Alters wollte sie sich den Ausbau eines 200 m² Daches mit Notdach nicht mehr allein auf die Schultern laden. An dieser Stelle kam mein Büro ins Gespräch.

Kompromisse finden und zügig bauen!

Da zwei Fachleute die Grundrisse verhandelten, ging die Grundrissplanung bis zum Bauantrag leicht von der Hand. Jeder hörte auf die Erfahrungen des anderen und so entstand schnell ein guter Kompromiss, der einerseits dem Raumempfinden des Architekten entsprach und andererseits den Raumbedarf der Kundin berücksichtigte. Der Auftrag erstreckte sich auch über das Erstellen eines Frontspießes, der nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut worden war. Das Projekt war zur späteren Vermietung gedacht. Die erste der beiden Wohnungen war schon zu Beginn der Bauzeit vergeben.


Selbstbewusst im Team!

Besondere Freude hat es mir gemacht mit der Kundin Fliesen auszusuchen. Die große Auswahl war erdrückend. Wenn wir uns nach anstrengender Suche wieder auf den Heimweg machten, so waren wir doch immer ein bisschen selbstbewusster. Im Team und in Absprache mit der Hausverwaltung wurden beim Dachausbau ausgewählte und sehr kompetente Handwerker beauftragt. Der Ausbaustandard sollte sich im oberen Level bewegen.


Licht in dunkle Räume!

Die Belichtung lag allen am Herzen. So wurde beispielsweise im Berliner Zimmer des Daches noch ein Oberlicht über der verglasten Doppelflügeltür eingebaut. Um den Flur zu den Zimmern attraktiver zu gestalten, wählten wir Türen mit Lichtausschnitt und satiniertem Glas. Die immense Raumhöhe wurde im Flur abgehängt, so dass über dem Verteiler eine Lagerfläche entstand, in der man fast aufrecht stehen kann. Mit dem Ergebnis ist nicht nur das Team, bestehend aus Bauherrin, Hausverwaltung, Architekt und Handwerkern zufrieden, selbst die Bauaufsicht freute sich über die schönen Räumlichkeiten.

Den Mietern wünsche ich eine schöne Zeit im Dach.


Fotos: Dipl.-Ing. Christoph Missall

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